Direkt zum Hauptbereich

Homeoffice ist Gesundheitsschutz!

Der Lockdown light hat bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht,von daher haben sich im Laufe der Woche eine ganze Reihe von Bundesländern dazu entschlossen, die Maßnahmen deutlich und sofort zu verschärfen. Unabhängig von der Höhe der Fallzahlen wird voraussichtlich schon am Sonntag der bundesweite härtere Lockdown beschlossen.

Die Lage ist aktuell äußerst fragil. Prof. Dr. Wieler, Leiter des Robert-Koch-Institus und Chefberater der Bundesregierung hat gerade erst gestern erklärt, dass die Epidemie-Lage jederzeit kippen und es wieder zu einem exponentiellen Wachstum können kann. Von daher muss alles – und da ist gerade die öffentliche Hand in der Verantwortung – getan werden, um unnötige Kontakte zu vermeiden.

Wir fordern von daher für den öffentlichen Dienst - und zwar auch bei den Polizeibehörden - dazu auf, alle Möglichkeiten des Homeoffice, wo immer es tatsächlich möglich ist, vollumfänglich und unverzüglich auszuschöpfen. Homeoffice ist Gesundheitsschutz und Prävention und somit eine wirksame Maßnahme und zwar nicht nur im Büro, sondern auch auf der Fahrt von und zum Dienst, wenn öffentliche Verkehrsmittel dafür in Anspruch genommen werden.



Beliebte Posts aus diesem Blog

Verkehrssicherheit

Positionspapier: Aktuelle Situation: Die Teilnahme am Straßenverkehr ist alternativlos: Sie beginnt in der Regel beim Verlassen des eigenen Grundstücks. Gleichzeitig ist sie für die meisten Bürger der gefährlichste Teil des Alltags, so verunglücken in Deutschland jährlich mehrere Tausend Personen tödlich bei Verkehrsunfällen. Fußgänger und Radfahrer sind vor allem innerorts besonders gefährdet. 2019, dem letzten Vor-Corona-Jahr, waren von allen innerorts bei Verkehrsunfällen getöteten und schwerverletzten Personen die Mehrheit nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer: Unter den 932 getöteten Menschen finden sich 580 Fußgänger und Radfahrer, bei den 34.103 Schwerverletzten sind es 18.703 Fußgänger und Radfahrer. Die täglichen Verkehrswege sind außerdem der Lebensbereich, in welchem die meisten Konflikte zwischen Bürgern bestehen. Diese zeichnen sich meistens durch aggressive Gestik, verbale Auseinandersetzungen oder durch konfrontatives Fahrverhalten aus. Es ist Aufgabe de

PolizeiGrün e.V. hat einen neuen Vorstand

Unser Verein PolizeiGrün  hat am 10. Juni auf seiner virtuellen Mitgliederversammlung seinen Vorstand per Satzungsänderung erweitert und im Anschluss neu gewählt. Neben dem langjährigen 2. Vorsitzenden Armin Bohnert ( @bohnerta ), der in diesem Jahr PolizeiGrün kommissarisch vorstand, wurden Dominik Dommer ( @GreenDodoBY ) und Michael Labetzke ( @LabetzkeMichael ) in den Vorstand gewählt. Martin Kirsch ( @kirsch_martin ) wurde als Kassierer im Amt bestätigt. Vorstand  PolizeiGrün e.V.

Grüne sind Exoten

Mehr Transparenz, mehr Bürgernähe und vor allem eine unabhängige Stelle zur Aufklärung von Rassismus in der Polizei fordert Armin Bohnert, Polizeidirektor am Präsidium Freiburg und stellvertretender Vorsitzender des Vereins "PolizeiGrün", im Gespräch mit Stefan Siller. Ein Funktionär einer Polizeigewerkschaft hat mal gesagt, Armin Bohnert sei charakterlich ungeeignet für den Polizeidienst. Beamte, die sich in Bohnerts Verein engagieren, sind oft nicht so gut gelitten. PolizeiGrün - das meint keine Gärtner in Uniform. Sondern Polizisten, die Mitglied der Grünen sind. 2013 haben sie in Baden-Württemberg einen Verein gegründet. Der hat sich zur Bundestagswahl klar gegen Hans-Georg Maaßen positioniert, setzt sich für Radfahrer und FußgängerInnen im fast nur für Autos ausgelegten Straßenverkehr ein, für eine Reform des Justizvollzugs und gegen die Kriminalisierung von KifferInnen. Die grünen Polizisten fordern von der Polizei generell mehr Bürgernähe und mehr Transparenz. Bohnert